Freitag, 27. Juli 2012

Feenstaub im Haar

Ich atme ein, die Luft hier schmeckt köstlich. Nach Freiheit, Leichtigkeit. Sie lässt einen abheben, hoch hinauf bis zu den Baumkronen schweben. Von dort aus kann ich alles sehen, die Zukunft scheint so klar wie das Wasser, dass sich zu meinen Füßen einen Weg durch den Waldboden bahnt. Ich zünde mir die 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Zigarette an und der Rauch füllt meine Lunge aus, kriecht über die Lippen ins Freie. Ich schreite die steinernen Treppen zu meinem Märchenschloss hoch, das Moos scheint ein smaragdgrüner Teppich zu sein und kitzelt meine nackten Füße. Die Ruine liegt still da, bei meiner Ankunft erheben sich ein paar Vögel, Tauben, Spatzen, Amseln, wie sie alle heißen. Sie drehen ein paar Runden bevor sie wieder zur Ruhe kommen. Ich lehne mich aus einer der großen Fenster, der Fluss schäumt und tobt unter mir. Aus der Gischt erheben sich Einhörner, versuchen davonzustürmen bevor sie von den Wellen erschlagen werden, keuchend im Wasser ertrinken. Ich lächle der Welt voller falschem Optimismus entgegen und sie lächelt zurück, lässt die Sonne meine Gestalt erleuchten.

Jhsaifhawejhbasdljheör*_________* meins, bitches

2 Kommentare:

  1. Unnötiger Blog-Award von mir.
    Ich hasse die Dinger.
    Aber ich will mal nicht so blöd sein.
    Und dann musst du eben auch dran glauben.
    Du und deine tollen Texte und *-* Bilder.
    Du fehlst mir irgendwie.

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  2. Danke für deine lieben Worte, die haben mich zum lächeln gebracht .. <3

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