http://www.youtube.com/watch?v=zH-I0TY_gQQ
Ich suche Trost in der Wahrheit meiner Worte, doch sie bleibt verschollen. Ein Film tanzt über den Bildschirm, Marionetten kontrollieren ihre Mimik. Ihre Füße liegen auf den meinen, meine Konzentration gilt ihr, nicht den Schauspielern. Ich kann mich am Blau ihrer Augen nicht satt sehen, bleibe hungrig und sehne mich nach vergangener Zeit. Zwinge mir ein Lächeln auf um es ihr zu schenken, um ein Gefühl der Normalität herzulocken. Irgendwann ist es für sie Zeit zu gehen, und ich schalte das Licht ein, eine willkommene Einladung für Mücken. Mit einem Stöpsel im Ohr sucht sie nach einem Lied, während sie mir eine Zigarette dreht. Ich schleudere noch ein Lächeln in ihre Richtung, wie ein Ertrinkender mit der Hoffnung auf ein Schiff. Erfolglos, über meinem Kopf klatschen die Wellen aneinander während ich immer tiefer sinke. "Was suchst du?", frage ich, meine Worte bröckeln. Das traurige Blau blickt zu mir auf. "Ein Lied von Nirvana", lächelt es, während Tränen darin kleben. Ich öffne den Youtubeplayer, die ersten Akkorde erklingen. "Ist nicht Nirvana, ich weiß. Aber es passt zu uns." Die Tränen lösen sich von ihren Augen, kullern Richtung Nasenring. Ich ziehe sie hoch, lege meine Arme um ihre Hüfte und halte sie. Sie zittert, wimmert, weint und ich bin hilflos verloren, zerstört durch ihre Verzweiflung. Das Lied passt zu uns und es tut weh, es reißt unsere Herzen auseinander, lässt Blut fließen. Trotzdem ist es wunderschön. Ich begleite sie nach draußen, gehe ein Stück mit ihr mit. Hand in Hand, aber diesmal nicht dazu entschlossen die Welt zu erobern. Dafür müssen wir zuerst die unsere in Ordnung bringen. "Pass auf dich auf.", rufe ich ihr noch hinterher bevor sie zwischen den Häuserzeilen verschwindet, sehe ihr zu wie sie kleiner und kleiner wird.
Ich suche Trost in der Wahrheit meiner Worte, doch sie bleibt verschollen. Ein Film tanzt über den Bildschirm, Marionetten kontrollieren ihre Mimik. Ihre Füße liegen auf den meinen, meine Konzentration gilt ihr, nicht den Schauspielern. Ich kann mich am Blau ihrer Augen nicht satt sehen, bleibe hungrig und sehne mich nach vergangener Zeit. Zwinge mir ein Lächeln auf um es ihr zu schenken, um ein Gefühl der Normalität herzulocken. Irgendwann ist es für sie Zeit zu gehen, und ich schalte das Licht ein, eine willkommene Einladung für Mücken. Mit einem Stöpsel im Ohr sucht sie nach einem Lied, während sie mir eine Zigarette dreht. Ich schleudere noch ein Lächeln in ihre Richtung, wie ein Ertrinkender mit der Hoffnung auf ein Schiff. Erfolglos, über meinem Kopf klatschen die Wellen aneinander während ich immer tiefer sinke. "Was suchst du?", frage ich, meine Worte bröckeln. Das traurige Blau blickt zu mir auf. "Ein Lied von Nirvana", lächelt es, während Tränen darin kleben. Ich öffne den Youtubeplayer, die ersten Akkorde erklingen. "Ist nicht Nirvana, ich weiß. Aber es passt zu uns." Die Tränen lösen sich von ihren Augen, kullern Richtung Nasenring. Ich ziehe sie hoch, lege meine Arme um ihre Hüfte und halte sie. Sie zittert, wimmert, weint und ich bin hilflos verloren, zerstört durch ihre Verzweiflung. Das Lied passt zu uns und es tut weh, es reißt unsere Herzen auseinander, lässt Blut fließen. Trotzdem ist es wunderschön. Ich begleite sie nach draußen, gehe ein Stück mit ihr mit. Hand in Hand, aber diesmal nicht dazu entschlossen die Welt zu erobern. Dafür müssen wir zuerst die unsere in Ordnung bringen. "Pass auf dich auf.", rufe ich ihr noch hinterher bevor sie zwischen den Häuserzeilen verschwindet, sehe ihr zu wie sie kleiner und kleiner wird.
Gott, du schreibst du unbeschreiblich schön..
AntwortenLöschen