Schaut still mit an, wie mein Kopf erst rot wird, dann blau.
Sie weiß nichts von dem Blut, dass gerade auf meinen Armen trocknet und versteht nicht was geschieht.
Die sinnlosen Gedanken, die mir durch den Kopf wirbeln werden vom Zug übertönt und irgendwann sehe ich sie nicht mehr. Sie verschwimmt und ich schließe die Augen.
Mein Körper gibt mir den Befehl nach Luft zu ringen, aber ich ignoriere ihn.
Mir wird immer schwindeliger und ich spüre, wie der Druck meiner Hände nachlässt.
Schließlich schnappe ich doch nach Luft. Der Raum, der Zug, die fremden Menschen, alles nimmt wieder gestallt an. Ich blicke in ihre tiefen, vetrauten, braunen Augen, die mir einst einen Blick in ihre Seele gewährten und lächle, während sie mir von dem Jungen erzählte, den ich einst zu lieben vermochte. Sowas tun beste Freundinnen doch füreinander. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie in schlechten Zeiten jemals eine für mich war.
| sattes Dunkelbraun, vertraut und doch so unbekannt. |
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