Ich hebe die Hand, ein dumpfer Schmerz kitzelt meinen Körper, und klemme mir die Kippe zwischen die Lippen. Während Rauch meine Lungen in blaugrauen Nebel taucht saugt sich mein Shirt mit Blut voll. Der dünne Stoff bleibt an meiner Haut kleben. Sie bemerkt es nicht. Ich bin es leid zu reden, es kostet meinem müden Körper so viel Kraft. Genau wie das Atmen. Mein Körper versagt.
„Kann ich dir irgendwie eine Freude machen?“, sie versucht es immer noch.
„Nein.“
„Früher hast du doch immer so schön gezeichnet und mir die Bilder gezeigt. Sie waren doch so schön. Möchtest du einen neuen Zeichenblock?“, sie hält inne, „oder Farben. Soll ich dir ein paar Farben kaufen?“
Früher. Früher konnte ich noch Atmen, ohne dass meine Lunge sich zuschnürt. Früher war mein Lächeln hin und wieder noch ehrlich. Nein. Früher habe ich überhaupt noch gelächelt.
„Ich hab dich lieb, weißt du das?“
„Ich dich auch.“
Die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Lasst mich einfach alle in Ruhe sterben, diesen kleinen Funken Würde solltet ihr mir wirklich lassen.
Alles was du über sie schreibt erzeugt in meinem Kopf Bilder. Dieser Bilder ergeben diese eine traurige Liebesgeschichte, die nicht als Film existiert. Wo ich mich drin wieder finde.
AntwortenLöschenUnd du gibst mir das. Danke dafür.. «3