Sonntag, 7. Oktober 2012

Ich suche nach Worten, nach einer Beschreibung. Ich weiß selbst nicht, was passiert. Ich schwänze und betrinke mich, küsse und werde geküsst. Ich zeige einem Menschen mein Leben, eröffne ihm die tiefsten Stellen meiner Seele. Ich habe nichts mehr zu verlieren, hab schon alles gegeben und so oft verloren. Ich bin blind und taub vom Schmerz geworden, ich bin in einem eisernen Käfig gefangen. Irgendwo, wo kein Sonnenlicht mehr durch die Gitterstäbe fällt. Und trotzdem hast du dich zu mir gewagt, in mein eigenes Alaska. Kalt, verlassen und einsam. Ich frage mich, wann ich meine federleichte Unschuld verloren habe, die mich als Kind von gewärmt und geschützt hat.

2 Kommentare:

  1. Wunderschöne Texte, toller Blog und die gleiche Haarfarbe.

    Du hast einen neuen Follower.

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  2. Irgendwann taust du wieder auf wenigstens ein kleiner Teil von dem unbeschwerten Mädchen wird wieder zurückkommen- du wirst wieder einen Teil von dir selbst finden ♥

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