Freitag, 21. September 2012


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Ich lege meine Hand auf seine Brust, spüre seinen Herzschlag, wie sich sein Brustkorb hebt und senkt. Er legt beide Hände um meine Hand und mein Kopf rollt auf seine Schulter, so liegen wir da, stundenlang. Ich denke an das Kind, das in 8 Monaten zur Welt kommen wird. Es wird sein Kind sein. Ich schiebe den Gedanken weit weg, weg von uns und diesem Augenblick. Unsere Lippen sind sich viel zu nah, sein Atem auf meiner Haut. Wir bleiben einfach liegen, bewegen uns nicht. Zu unseren Füßen liegen die restlichen 5 Liter Bier, die noch von gestern übrig sind. Wir lagen irgendwann alle nur noch in den Büschen, haben unsere Würde in die schlammige Erde gekotzt. Ich weiß nicht mehr, wie wir nach Hause gekommen sind, aber irgendwann waren wir da. Aufgelöst und unbesiegbar. Oder etwa doch nicht?     

        

1 Kommentar:

  1. Ich liebe deinen Stil, egal wie schrecklich das Thema ist.
    Muss ich dir nur nochmal gesagt haben.

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