Müde Augen streifen durch den Raum, triefend von Schmerz und Leid. Die Lippen sind zu einem schrecklichen Lächeln verzogen, Aufrichtigkeit ist ihnen fremd. Herzschläge drohen den Raum zu zerschlagen, so laut hämmern sie gegen die Wände, werden als Echo wieder zurückgeworfen. Ich atme ein, atme aus. Warte auf einen Startschuss, auf ein Zeichen, darauf, dass etwas passiert. Meine Gedanken verlieren sich, stolpern übereinander, explodieren und verblassen im Schatten der Angst. Ich denke, dass sie mir ein Bonbon anbietet das ich ablehnen kann, doch die Worte bleiben aus bevor sie aus ihrem Mund fallen, durch den Raum auf mich zu kriechen. Nur einzelne Wörter schaffen es bis in meinen Verstand bevor sie durch den Türspalt verschwinden. Depressiv/Fortschritte/Gefühle/Mutter Ein Zucken geht durch meinen Körper, ich schaue auf, fokussiere ihre erbärmliche Gestalt. "Meine Mutter? Sie ist wieder in der Klapse.", Mein Blick driftet zurück ins Nichts, ihre Wortschwall ist nur noch ein Summen im Hintergrund.
Worte können das wichtigste auf der Welt sein.
AntwortenLöschenAber wenn sie aus den falschen Mündern kommen,
müssen wir sie nicht hören.
Sie können und streifen und wegfliegen
ohne dass es irgendjemand interessiert.
Ich mag deinen Blog.
AntwortenLöschenNicht das Thema,
das ist traurig.
Aber ich mag deine Art zu schreiben.
Die Worte, die Art.
Du hast Talent.
Wirklich viel Talent.
Bleib dran.
Bleib stark.
Alles, alles Liebe.
Lisa