Er lächelt und setzt sich zu uns. "´Wie heißt ihr eigentlich?", fragt er auf Italienisch und lächelt mich an. "Amelie." "Io- ähm.. Ich", er zeigt auf sich, "Dennis." geschickt dreht er sich einen Joint, öffnet die zweite Bierdose und kippt den überschüssigen Schaum ins Gras. "Auch einen Schluck?", will er wissen und dankbar nehme ich die Dose entgegen. Die Sonne will sich mit aller Kraft dafür rächen, dass ich sie so sehr hasse und Kelly, der Hund von Dennis, liegt, geschädigt vom Überflüssigem Sonnenlicht und den Schlägen ihre Besitzers, im Schatten neben uns. Ich sehe zu, wie sich ihr Brustkorb hebt und wieder senkt. S. liegt mit dem Kopf auf meinem Oberschenkel und blinzelt wegen dem ganzen Licht, wegen dieser ekelhaften Helligkeit. Er findet es gut, dass wir lieber schwänzen anstatt uns in dieser Hitze unnötiges Wissen ins Hirn fließen lassen und gemeinsam rauchen wir einen Joint. Irgendwann, eine Gefühlte Ewigkeit später, beschließt er nach Hause zu gehen und insgeheim bin ich froh darüber ihn los zu sein.
Die Tür fällt hinter mir ins Schloss und ich starre auf weiße Fliesen, jeweils ein Gang links und rechts von mir. Ein paar kleine Kinder stehen in der Ecke und wichsen, ich wische mir den Speichel aus meinen Mundwinkeln und entscheide mich für den linken Gang, hinundwieder kleben ein paar Spiegel und Waschbecken an den Wänden. Ich vermeide es, mich in einem der dreckigen Spiegel zu sehen. Dann betrete die letzte Toilette vom Bahnhofklo und kurz kreisen meine Gedanken darum, wieviele sich hier wohl schon Heroin reingezogen haben und hätte gerne ein paar Drogen dabei. Über die Kloschüssel gebeugt kotze ich einmal, zweimal, dreimal. S. ruft nach mir und ich pisse noch schnell, bevor ich meinen Lidstrich vor einem der zu großen Spiegel nachziehe und meine Lippen in ein Zinnoberrot tauche. Ich sehe damit absolut schrecklich aus, doch das kümmert mich wenig. Ich will hier weg, holt mich endlich raus aus dieser gespielten Abwechslung, die zur Alltäglichkeit wurde. Alkohol steht sowieso schon auf der Tagesordnung, um den Tag zu vergessen.
Die Tür fällt hinter mir ins Schloss und ich starre auf weiße Fliesen, jeweils ein Gang links und rechts von mir. Ein paar kleine Kinder stehen in der Ecke und wichsen, ich wische mir den Speichel aus meinen Mundwinkeln und entscheide mich für den linken Gang, hinundwieder kleben ein paar Spiegel und Waschbecken an den Wänden. Ich vermeide es, mich in einem der dreckigen Spiegel zu sehen. Dann betrete die letzte Toilette vom Bahnhofklo und kurz kreisen meine Gedanken darum, wieviele sich hier wohl schon Heroin reingezogen haben und hätte gerne ein paar Drogen dabei. Über die Kloschüssel gebeugt kotze ich einmal, zweimal, dreimal. S. ruft nach mir und ich pisse noch schnell, bevor ich meinen Lidstrich vor einem der zu großen Spiegel nachziehe und meine Lippen in ein Zinnoberrot tauche. Ich sehe damit absolut schrecklich aus, doch das kümmert mich wenig. Ich will hier weg, holt mich endlich raus aus dieser gespielten Abwechslung, die zur Alltäglichkeit wurde. Alkohol steht sowieso schon auf der Tagesordnung, um den Tag zu vergessen.
Ich weiß was du meinst...das mit den Worten. Trotzdem danke für dein Kommentar, ich schätze es sehr (das es so kitschig klingt tut mir leid) Der Alkohol steht heute wohl auch an meiner Tagesordnung.
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lg Yui.