Freitag, 29. Juni 2012

unwiederbringlich und irreparabel

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 Es war eine klare Märznacht in der meine Hand im Dunkeln ihre suchte und fest umschloss. Die Straßenlaternen erleuchteten die menschenleeren Gassen und der Uhrzeiger durchbrach den Tag mit einer einzigen Bewegung. Klack, und der Ostersonntag war vorüber. Sie hat den Kopf in den Nacken gelegt und am Laternenlicht vorbei in den Himmel geschiehlt. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir, hat sie gesungen. Dort oben leuchten die Sterne und unten da leuchten wir, stimmte ich ein. Sie fasste meine Hand fester und wir sangen, ganz leise in die Nacht hinein, nur wir zwei. In dieser Nacht waren wir keine verlorenen Seelen mehr, wir hatten einander und als die Wohnungstür ins Schloss fiel küssten wir uns und ihre Hand wanderte unter mein T-Shirt, meinen Rücken entlang. Wir glitten wie Geister durch die Nacht und fanden uns in einem Bett wieder, hüllenlos der Nacht ausgeliefert. Du kleiner Spinner, hat sie in meinen Nacken geflüstert und ich wollte sie für immer halten, ihr einen Teil meiner Liebe schenken damit sie mich auch lieben kann. Ich hatte genug davon, es hätte über Jahre gereicht, Jahre voller Zärtlichkeiten die den Schmerz erträglicher gemacht hätten. Aber es ist zu spät, mein Herz verliert sich in Blutströmen, treibt in das offene Meer hinaus und nimmt jeden Rest Menschlichkeit mit fort. Übrig bleibt nur eine leere Hülle die wie eine verängstigte Katze umherschleicht, bei jeder Bewegung zusammenzuckt, bei Berührungen fauchend davonläuft und sich vor der Welt versteckt. Ich klammere mich an Grashalme, Wutausbrüche und an die, sich häufenden Momenten in denen ich froh bin, dass sie weg ist, dass wir keine Lüge mehr sein müssen. Eine rießengroße Lüge, bestehend aus zwei verlogenen Seelen und zu vielen Unwahrheiten. So langsam schleicht sich die Gewissheit in meinen Verstand, dass ich ihr nicht mehr Vertrauen kann, dass ich nie wieder vertrauen werde. Ich hatte es zugelassen, zweifelhaft und verletzt und sie hast mir Schmerz zugefügt, mich hoffnungslos ertrinken lassen. Ein Drittes mal überlebe ich das nicht Liebling, es tut mir Leid. Meine Gefühle sind unwiederbrignlich und irreparabel.


 Ich würde dir so gerne schreiben
Doch das ist gar nicht leicht
Wisch mir die Tränen aus den Augen von Zeit zu Zeit
Kann mich nicht erklär'n - hab keine Worte dafür
Als wären Worte nie erfunden worden
So geht es mir

Das Leben ist schwer, wenn man leer ist
Wenn man verliert, was man wirklich liebt
Das Leben ist schwer, wenn man leer ist
Mit dir zusammen würde es leichter gehen

3 Kommentare:

  1. doch du wirst geliebt,
    das merke ich,
    das spüre ich,
    dich muss man mögen,
    wenn nicht gar lieben,
    du hast ein gutes herz,
    darin sollte sich nur gute,
    warme gefühle speichern.
    sie sollen dich am leben erhalten dich,
    dich retten,
    wenn du innerlich zerbrichst.

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  2. du siehst mich in einen so hellen licht,
    obwohl ich in dunkelheit gefüllt bin,
    du siehst mich,
    als eine person,
    mit warmen herzen,
    vielleicht bin ich das,
    aber ich kann es nicht sehen,
    meine wahrnehmung verschiebt sich tag für tag,
    in mir drin,
    sind zu viele monster,
    um mich als eine liebe person zu sehen,
    all diese worte,
    die du mir schickst,
    sind mit so viel wärme geschrieben,
    auch du hast die wärme in dir,
    auch du,
    nicht nur ich,
    auch du hast ein strahlendes herz,
    du versteckst es nur gut,
    doch du bist all das,
    was du mir geschrieben hast,
    eine wundervolle person,
    die es verdient hat zu leben.

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  3. Es tut gut zu wissen, dass 1000 km entfernt ein wundervolles Mädchen namens 'du'
    auch auf der Fensterbank saß und versucht hat, alles Leid in dem Rauch zu ersticken.
    Alaska sollte dich lieben, wie du es verdient hast.
    Ihr gehört zusammen, euer Märchen darf nie zu ende gehen.
    das kann ich nur immer wieder sagen. <3

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