Donnerstag, 3. Mai 2012

Thunderclouds in my mind

Wie schwarze Schafe zieren die Gewitterwolken den Horizont. In der Ferne donnert es und der Wind bläst das Unwetter in meine Richtung. Das erste Sommergewitter seit letzten Herbst. Ich nehme deine Hand und wir laufen los. Immer weiter, immer schneller. Ganz weit weg, hoffe ich. Du hälst an.
"Ich glaube, ich sollte nach Hause."
Mein Blick wird leer, mit stumpfen Augen blicke ich in die Ferne. Kurz packt die Angst meinen Körper und ich zittere, drücke deine Hand.
"Ok." Ich zwinge mich zu lächeln.
Irgendwann stehen wir vor der Eisdiele und ich sage dir, dass ich nach Hause gehen werde. Sanft berühren deine Lippen die meinen und dann drehst du dich um. Ich starre dir nach, hebe meine Hand, langsam beginne ich zu winken. Du biegst um die nächste Straßenecke doch ich mache weiter. Leute die vorbeigehen sehen mich an und tuscheln.
"Adjö Liebling"
Der Regen prasselt zu Boden, tausend vergossene Tränen, immer länger, ausdauernd versuchen sie mich zu ertränken, erfolglos.

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