Samstag, 19. Mai 2012

Oh dear, theres a speaking mushroom in my bed!

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Irgendetwas muss sich ändern, habe ich beschlossen. Und irgendetwas ändert sich, auch wenn man es nicht sieht. Äußerlich unverändert gehe ich in die Küche und öffne den Reiskocher. Dampfschwaden quellen heraus und schlagen mir ins Gesicht, doch kurz darauf haben sie sich durch das offene Fenster in die Freiheit begeben. Sogar sie beneide ich dafür, dass sie schweben können. Großzügig schaufle ich mir Reis auf den Teller, dann erwärme ich die Pilzsoße. Die Welt besteht aus Pilzen, hat mein Onkel einmal gesagt. Ich habe einfach gelächet, so wie er es von mir erwartet hat und manchmal habe ich ihn in seinem Redeschwall unterbrochen um irgendwelche spezifischen Fragen zu stellen. Ich setzte mich mit der Reis-Pilz Kombination auf mein Fensterbrett und schaue vorbeigehenden Passanten zu, wie sie sich über das Unbekannte freuen. Sie sonne strahlt, lacht meine Wunden aus und verbrennt mein kaltes Herz. In diesem Moment verändert sich auch äußerlich etwas an mir. Ein Lächeln kommt über meine Lippen, ganz ungezwungen.
10 Minuten später hänge ich über der Kloschüssel und kotze die Welt meines Onkels in den Abfluss.

Ich hab dich lieb, Klapsenkind Mami.
Ich hab dich lieb, Säufer Papi.
Ich hab dich lieb, Monster Freundin.
Ich hab dich lieb, Junkie Stiefpapa.
Und ganz nebenbei Mami, magst du mir nicht einer der Marihuanapflanzen abgeben?
Ich kann ja allen erzählen, du hast mir Blumen zum Geburstag geschenkt.


1 Kommentar:

  1. Würde dich gerne vor dieser dreckigen Pilze-Welt
    beschützen. Dein warmes Herz nicht erkalten lassen
    und deine Wunden verschließen <3

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