Wortfetzen streifen mein Gehör. Schweißgebadete willenlose Maschinen Menschen stehen dicht beieinander. Mir dreht es den Magen um. Was hast du heute schon alles gegessen? Die Frage nimmt unausgesprochen den ganzen Raum in meinem Kopf ein. Satzteile dringen bis zu mir. Unbedeutend. Mein Kopf droht zu explodieren. Meine Beine sind dabei nachzugeben. Die Luft, die ich tagtäglich mit all den Zombies um mich herum teilen muss, schmeckt nach Schweiß, Deo und Blut. Frauen schleppen Einkaufstüten in den Bus, die, vollgestopft mit Fleischverpackungen, fast überquillen. Ich klammere mich an eine Eisenstange. Schweißperlen kleben an meinen Händen, doch mein Verstand ist zu trüb, um davon Kenntnis zu nehmen. Verzweifelt fange ich seinen Blick auf, in der Hoffnung er würde mich mit irgendwelcher Scheiße zulabbern. Wieder alleine. Immer alleine. Scheiß drauf. Als der Bus endlich in meinem Drecksloch Dorf haltet, steige ich aus und renne um die nächste Straßenecke und breche zusammen. Ich bin fertig. Ein Wrack, ein sinkendes Schiff. Nutzlos, unbrauchbar, schon komplett kaputt. Doch niemand merkt es und langsam fahre ich meine beschissenen Runden. Immer und immer wieder im Kreis, auf der Suche nach einem Ausweg.
Könnte ich bei dir sein, hätte ich dich sofort bei
AntwortenLöschendeinem Zusammenbruch aufgefangen. Würde versuchen
mit dir einen Ausweg aus diesen schrecklichen
Kreisen zu finden. Bleib bitte stark <3