Montag, 21. Mai 2012

Arielle is trying to drown in the ocean

Immer wieder die selben Fragen. Wer bin ich?, Wer schreibt die Worte hier? und noch viel wichtiger, Bin das überhaupt ich? Erinnerungen. Einzelne Wörter dringen in meinen Verstand. Meine Erinnerungen machen mich zu mir, zu dem was ich bin. Doch in letzter Zeit kann ich mich nicht mehr auf sie verlassen. Sie kommen, sie gehen, sie verschwinden. Lösen sich in Nichts auf, obwohl sie nie etwas waren. Der Regen tropft in mich hinein, ich habe ein Leck, ein Loch, ich bin kaputt. Der Regen spült die Staubkörner meiner Erinnerungen aus mir heraus. Wasser ersetzt meine Gedanken. Wasser ersetzt mich. Und langsam laufe ich über, langsam ertrinke ich in diesem Ozean, langsam ertrinke ich in mir. 

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2 Kommentare:

  1. Ich will dieses Loch in dir füllen,
    damit das Wasser in dir verschwindet und du dich
    wie im Himmel fühlst.

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  2. Der Text ist wahnsinnig schön geschrieben. Ich habe gerade das Gefühl du sprichst mir aus der Seele.
    Liebe Grüße,
    Viola

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