Montag, 16. April 2012

Messerstiche ins Herz

Die Tür öffnet sich, doch ich beachte dich nicht. Gehe meinen Tätigkeiten nach, als wäre ich alleine. Fast alleine. "Ich gehe jetzt." Gekonnt überhöre ich deine Worte, so als wärst du unsichtbar, doch du sprichst weiter. Ich hasse dich, verstehst du nicht? Kannst du nicht endlich gehen? Plötzlich leuchten deine Augen einen kurzen Moment auf, ich spüre es, obwohl ich mit dem Rücken zu dir sitze. "Magst du nicht mitkommen?", fragt seine sanfte Stimme, "Ich geh Opa besuchen." Mit einem Lächeln überspielst du die Verzweiflung in deinem Gesicht, klammerst dich an das letze Fünkchen Hoffnung, das dir noch bleibt. Doch als du feststellst, dass ich dir nicht antworten werde verblasst dein Lädcheln. Ich will doch nur, dass du gehst. Zitternd öffne ich den Mund einen Spalt breit, meine Kehle fühlt sich trocken an. "Stirb." Es klingt bestimmt, geplant, sicher. Und das warme braun deiner Augen wird kälter, du wendest dich ab und gehst.

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1 Kommentar:

  1. Danke dass du mir so viel Kraft gibst.
    Ich werde es wirklich versuchen. Mit dir an meiner
    Seite wäre es einfacher, aber ich schaffe das
    hoffentlich auch so:3
    Wer ist dieser 'er', den du so mit Stille bestrafst? Bitte erzähl mir von ihm:*
    1237348026 mal Liebe <3

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