Kaum setzte ich mein geliebtes Metall an, schon quillt das hässliche Blut aus mir. Wasche es aus meinem Körper, wie Gift. Ich will es nicht, ich brauche es nicht. Doch mein kaltes Herz schlägt weiter, drückt das dickflüssige Leben durch meine Venen. Lässt mich erstarren und verbrennen zugleich. Ich sterbe, verbrenne innerliche. Mein Verstand ist die Hölle. ER explodiert. Hiroshima in meinem Kopf. Und die verwesten Leichen, die Toten Tage, die verlorenen Träume und die verschollenen Tränen schreien nach mehr. Mehr Blut, mehr Rache, mehr Liebe. Ich bin an meinem Höhepunkt, meinem Tiefpunkt, auf einem sinkenden Schiff. Gefangen in der Wirklichkeit, in mir. Will aus mir hinaus. Ich hasse mich, halte mich nicht mehr aus. Flüchte aus dem Nichts in die Leere des Seins. Und in die Fülle der Unvollkommenheit, die meinen Geist erstickt. Und atme aus, sobald mich die Einsamkeit gefangenhält, in ihrer Unendlichkeit. Dort bin ich frei. Dort wo nichts ist. Dort, wo ich deine Gefühle ficke, so wie dich. Ich kann weder hier noch dort sein, sondern verharre wartend in der Finsterniss der Ungewissheit auf die Erlösung. Auf den nie endenden Schmerz und und die Befreiung meines Geistes durch Mord.
http://www.youtube.com/watch?v=8JSbF23me_U
Du musst auch stark bleiben.
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