Sonntag, 18. März 2012
Wir stehen vor seinem Haus. B.'s Jacke reicht mir bis zu den Knien und S. gibt mir eine Zigarette Ich zünde sie an. Meine nakten Füße spüren den kalten Boden unter uns und ich konzentriere mich nur aufs rauchen. Irgendetwas kühlendes liegt auf meinen Wunden und ich beobachte wie der Rauch empor steigt. Irgendwann haben alle fertig geraucht außer ich. Werfe meine Zigarette weg und lächle. Was für ein dummes Kind ich doch bin. Mitternacht ist schon längst vorbei, es ist halb vier oder so. Wir kuscheln uns auf die Coach und reden, irgendwann schlafen wir ein. Papa denkt, ich bin bei S. Nicht so weit weg von zu Hause, nicht irgendwo bei einem Jungen. Nicht so hilflos. Nicht so allein.
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