Mittwoch, 1. Februar 2012

Die Nacht verschlingt mich, doch heute bin ich ohne Angst.

Sie lechzt nach meinem Blut, fährt sich mit der Zunge über die trockenen Lippen.

Menschen verschwinden oft, tauchen niewieder auf. Niemand fragt nach ihnen, niemand will wissen wo sie geblieben sind und erst recht nicht nach ihnen suchen. Die Nacht frisst sie alle, lässt nicht einmal Knochen zurück, aber alle schauen weg. Doch Heute bin ich ohne Angst, heute wird sie mich nicht fressen. Heute fresse ich die Nacht und werde neu geboren zwischen Raum und Zeit, zwischen hier und jetzt. Dort wo alles Liebe dieser Welt darauf wartet zu sterben. Denn heute habe ich keine Angst. Laufe los, lass mich fallen, übergebe mich kampflos der Nacht und warte in der dunkelsten Finsterniss des Ungewissen, hoffe immer noch auf einen Sieg.

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